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Sitzungsbericht vom 20.05.2021

Vorstellen der Umfrageergebnisse zur Gestaltung der Hauptstraße

Aus der Sitzung des Gemeinderates vom 20. Mai 2021

Die Gemeinderatssitzung wurde auf Grund der Corona-Pandemie und der gebotenen Abstandsregelung wieder in der Gemeindehalle abgehalten.

Bekanntgaben von Beschlüssen aus der nichtöffentlichen Sitzung

BM Feil gab bekannt, dass eine Grundstücksteilfläche mit einer Kaufoption an den Eigentümer der Neue Straße 44 verpachtet wurde. Die Teilfläche wurde bereits an den vorherigen Eigentümer verpachtet und für das Grundstück mitgenutzt. BM Feil gab weiter bekannt, dass der Gemeinderat per Umlaufbeschluss die Heizungstechnik für das Nahwärmenetz Hauptstraße für 137.279,55 Euro an die Fa. Sülzle Kopf aus Sulz a.N. vergeben hat.

Vorstellen der Umfrageergebnisse zur Gestaltung der Hauptstraße

Für die vorgesehene Sanierung bzw. Umgestaltung der Hauptstraße fand bereits Anfang 2020 ein Austausch mit den Gewerbetreibenden statt. In Folge der Corona-Pandemie verschob sich das Projekt und soll nun angegangen werden. Hierzu wurden zu einem frühen Zeitpunkt die Einwohner befragt, um zu erfahren, was in unserer Hauptstraße bzw. der Ortsmitte als gut empfunden wird, wo Verbesserungsbedarf gesehen wird und welche Wünsche bestehen.Rund 150 Personen haben an der Umfrage teilgenommen und wertvolle Hinweise, Anregungen und Rückmeldungen gegeben.Die Beleuchtung, das Stellplatzangebot sowie die Wegeführung für den PKW wurden positiv bewertet. Ebenfalls wurden unter anderem das Angebot an Geschäften für den täglichen Bedarf, der Wochenmarkt und die Gastronomie gut bewertet.Verbesserungspotential werden bei den Sitz- und Verweilmöglichkeiten im öffentlichen Raum, in der Bepflanzung, des Straßenbelags sowie des Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer gesehen.Die Erkenntnisse werden mit den Anregungen und Rückmeldungen der Gewerbetreibenden als Grundlage für die Planerstellung aufgenommen.Die Gemeinde Löchgau bedankt sich recht herzlich für die zahlreichen Rückmeldungen, Ideen und Anregungen.Die Präsentation der Auswertung ist auf der Internetseite der Gemeinde Löchgau unter www.loechgau.de verfügbar.

Hier gelangen Sie zu der Präsentation (229 KiB)

Beratung über den Umgang mit den Schäden der Greuthhütte

Im Sommer 2020 konnte der Bauhof feststellen, dass sich bei der Schutzhütte am Waldspielplatz Steine in der Decke gelöst haben und heruntergefallen sind. Weiteren Teilen der Decke droht ein ähnliches Schicksal.
 
Da die Hütte von den spielenden Kindern auf dem Waldspielplatz ebenfalls genutzt wird, wurde die Schutzhütte aus Verkehrssicherungsgründen umgehend gesperrt.
Herr Wagner (Bauhofleiter) hat daraufhin vier Fachfirmen um ein Angebot für eine Reparatur gebeten. Hiervon haben zwei Firmen umgehend abgesagt. Nach mehrmaligem gutem Zuspruch, haben die verbleibenden Firmen jeweils ein Angebot abgegeben.
Die Firma Peer Muehle aus Bietigheim-Bissingen gab eine Kostenschätzung in Höhe von 206.179,40 Euro ab und die Firma Melchior Natursteine aus Freudental bot die Leistung für 130.923,80 Euro an.
Die hohen Kosten begründen sich darin, dass ein Großteil der Steine nicht wieder genutzt werden kann und die Schutzhütte vom Fundament an wieder neu errichtet werden muss. Zudem muss das Gewölbe aufwändig nach alter Handwerkskunst erstellt werden.
Die Grundmauern wurden von der Last des Gewölbes auseinandergeschoben, wodurch der momentane Zustand der Schutzhütte baustatisch nicht mehr tragfähig ist.
Es handelt sich also weniger um eine Sanierung als um einen Abbau und eine Neuerrichtung.
 
Aus Sicht der Verwaltung stellt die Greuthütte ein bedeutsames Element dar und wird auch von den Kindern wie oben geschildert rege als Spielgerät genutzt. Dennoch wird der erforderliche Aufwand für eine Wiederherstellung nicht im angemessenen Verhältnis gesehen.
 
Eine weitere Option wäre, lediglich die einsturzgefährdete Decke zu entfernen. Damit könnte eine Ruinenmauer übrigbleiben, die weiterhin von den Kindern bespielt werden könnte. Die Restmauer muss hierzu gesichert werden und darf nicht mehr als 60cm betragen, ohne dass ein Fallschutz aufgebracht werden muss.
Der Aufwand wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Bei Bedarf könnte geprüft werden, ob die Arbeiten vom Bauhof erbracht werden können.
 
Ohne eine Sanierung bzw. eines Neuaufbaus oder eines Teilabbaus muss die Greuthhütte abgetragen und entfernt werden. Ein beauftragter Statiker, der auch die anderen Hütten begutachtet hat, hat noch eine weitere Möglichkeit vorgeschlagen. Für den Erhalt der Hütte wäre es möglich, die Öffnungen zu verschließen und den Hohlraum mit Material aufzufüllen. Allerdings wäre die Hütte dann nicht mehr begehbar. 
 
Der Gemeinderat begrüßte den Vorschlag und beauftragte die Verwaltung zu prüfen, ob die Hütte innen verschalt und dann mit einer inneren Betonschicht stabilisiert werden kann.
 

Vergabe der Arbeiten zur Sanierung des Kunstrasen-Kleinspielfeldes

In der Gemeinderatssitzung am 22. Oktober 2020 wurde die Verwaltung beauftragt, die Sanierung des Kleinspielfeldes vorzubereiten.
Im Rahmen der beschränkten Ausschreibung wurden 8 Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert, wovon 5 Unternehmen ein Angebot abgegeben haben.
Wirtschaftlichster Bieter ist die Firma Hohenschläger GmbH mit einem Angebotspreis von 229.613,53 Euro.
Das Angebot liegt rund 20.000 Euro (=ca. 9,5%) über der Kostenberechnung, die bei rund 209.500 Euro lag.
 
Der Gemeinderat beauftragte einstimmig die Firma Hohenschläger GmbH aus Mühlacker mit der Sanierung des Kunstrasen-Kleinspielfeldes zum Angebotspreis von 229.613,53 Euro.
Die Sanierung soll voraussichtlich ab Mitte Juli erfolgen.

Vergabe der Leistungen zur Aktualisierung der Eigenkontrollverordnung

Die Eigenkontrollverordnung der Gemeinde Löchgau wurde letztmalig im Jahr 2010 aktualisiert. Im Turnus von 10 Jahren soll jeweils eine Aktualisierung der Datenbasis durch Wiederholung der Kanalbefahrung via Kamera erfolgen. Die Auswertung durch ein Ingenieurbüro bietet dabei auch wieder die Basis zur Fortschreibung der Tiefbau-Prioritätenliste der Gemeinde, welche im Nachgang ebenfalls noch erfolgen soll.
 
In einem ersten Schritt wurde nun vom Ingenieurbüro Ippich aus Brackenheim die beschränkte Ausschreibung der Leistungen (Kanalbefahrung und Reinigung) vorbereitet und an diverse Fachfirmen versendet. Die Submission fand am 23.04.2021 statt.
Günstigster Bieter ist die Firma Beyerle aus Eppingen zum Angebotspreis von 142.169,60 € (Kostenberechnung 184,5 T€), von welcher auch bereits die letzte Befahrung des Ortes zufriedenstellend ausgeführt wurde.
 
Die Kanalbefahrung und Reinigung zur Aktualisierung der Eigenkontrollverordnung analog der Vergabeempfehlung des Ingenieurbüros Ippich wurde einstimmig an die Firma Beyerle aus Eppingen zum Angebotspreis von 142.169,60 € vergeben.

Vergabe der Tiefbauarbeiten zum Umbau der Verkehrsanlagen am Campusareal

Seit einiger Zeit finden die Sanierung und Umnutzung der Gebäude im Areal der Jakob-Löffler-Schule (Campusareal) statt.
Nachdem die Arbeiten im Hauptgebäude weitestgehend fertiggestellt sind, soll nun zeitnah mit der Umnutzung des ehemaligen Grundschulgebäudes sowie der Herstellung des Naturerfahrungsraums begonnen werden. Als nächster Schritt steht nun auch der Umbau der Verkehrsanlagen rund um das Campusareal an.
 
Hierzu wurde vom Ingenieurbüro KMB aus Ludwigsburg die beschränkte Ausschreibung der Tiefbauarbeiten vorbereitet und an diverse Fachfirmen versendet. Die Submission fand am 03.05.2021 statt.
Günstigster Bieter ist die Firma Sickinger aus Gerlingen zum Angebotspreis von 348.778,50 € (Kostenberechnung 337,4 T€), von welcher auch bereits die Außenanlagen nördlich des Hauptgebäudes zur allgemeinen Zufriedenheit ausgeführt wurde. Zudem hat die Firma Sickinger auch den Zuschlag für die Errichtung des Naturerfahrungsraums erhalten. Der Baubeginn ist nach aktuellem Stand im Juni geplant.
 
Die Tiefbauarbeiten zum Umbau der Verkehrsanlagen am Campusareal analog der Vergabeempfehlung des Ingenieurbüros KMB wurde an die Firma Sickinger aus Gerlingen zum Angebotspreis von 348.778,50 € einstimmig vergeben.
 

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