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Arbeitskreis Soziales und Asyl mit Annemarie-Griesinger-Preis geehrt

Anlässlich eines Festaktes der Kreis-CDU zum Tag der Deutschen Einheit wurde der Arbeitskreis Soziales und Asyl mit dem Annemarie-Griesinger-Preis geehrt. Der Preis soll an die ehemalige Sozialministerin Baden-Württembergs erinnern. Monika De Coninck, Vorsitzende des Arbeitskreises, nahm die Auszeichnung entgegen. In seiner Laudatio wies Bundestagsabgeordneter Eberhard Gienger daraufhin, dass der Arbeitskreis Soziales und Asyl in Löchgau bereits 2015 von Gemeinderätin Monika De Coninck gegründet wurde und sich seitdem sowohl um Löchgauer Bedürftige als auch um Flüchtlinge kümmert. Gemeinsam mit rund 15 ehrenamtlichen Helfern, werden die Familien betreut, Deutschkenntnisse vermittelt, eine Kleiderkammer eingerichtet und die Flüchtlinge bei der Suche nach einem Arbeitsplatz unterstützt. Erfolgreich konnten drei afghanische Männer an Löchgauer Betriebe vermittelt werden, wo sie zur vollen Zufriedenheit ihrer Arbeitgeber tätig sind, einer macht sogar eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. Ein syrischer Flüchtling absolvierte eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer und arbeitet im Löchgauer Freibad als stellvertretender Bademeister. Weitere Flüchtlinge sind in Minijobs aktiv.

Preisverleihung: Vertreter der CDU, Bundestagsabgeordneter Eberhard Gienger (Dritter von links), Bürgermeister Robert Feil (Sechster von links), Preisträgerin des Annemarie-Griesinger- Preises, Monika De Coninck (Sechste von rechts), Vorsitzender der CDU Löchgau Erich Zucker (Fünfter von rechts) und Prof. Dr. Heinz Griesinger (Zweiter von rechts )

Monika De Coninck bedankte sich im Namen des Arbeitskreises herzlich für die Anerkennung der geleisteten Arbeit und wies daraufhin, dass die Integration nur gelingt, weil Gemeindeverwaltung, Firmen, Schule, Kindergärten, Vereine, die Kirchen und nicht zuletzt die Löchgauer Bürger, den Arbeitskreis unterstützen. Gleichzeitig wünscht sich die Vorsitzende, dass der Arbeitskreis bei politischen Entscheidungsprozessen enger mit einbezogen wird. Wenn Flüchtlinge, die bereits Arbeit gefunden haben und alles dafür tun sich zu integrieren, abgeschoben werden und andere, die keinerlei Willen zeigen sich zu integrieren, hier bleiben dürfen, dann ist das für die Mitglieder des Arbeitskreises schwer nachvollziehbar und bedarf dringend einer gesetzlichen Regelung, so De Coninck.Das Preisgeld in Höhe von 750 Euro soll für die sportliche und musische Förderung von Löchgauer Kindern, mit und ohne Migrationshintergrund, eingesetzt werden.
 
Die Gemeinde Löchgau gratuliert herzlich zu der Auszeichnung und Würdigung der Arbeit des Arbeitskreises Soziales und Asyl! Nur durch die wertvolle Arbeit der Ehrenamtlichen gelingt die Integration der Asylsuchenden in Löchgau so gut.
Herzlichen Dank für das Engagement!

(Erstellt am 12. Oktober 2018)
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