Ein Rückblick - Das 15. Hasenropferfest 2005

Am 2. und 3. Juli 2005 war es wieder soweit.

Das größte Fest der Gemeinde ging am Wochenende bei herrlichem Wetter über die Bühne. 25 Vereine, Gruppen und Institutionen haben mit großem Aufwand die Ortsmitte zum Festgelände umgestaltet. Zelte, Stände und schön geschmückte Buden luden zum Verweilen ein.

Festeröffnung

Pünktlich zum Festbeginn um 16.00 Uhr eröffnete der Musikverein das 1978 erstmals veranstalte Dorffest. Zwei Salven der Sportschützen kündeten vom Start des umtriebigen Wochenendes.

Mit drei kräftigen Schlägen zapfte Bürgermeister Möhrer das von der WLZ gespendete Freibierfass an.

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Grundschulchor und Jazztanzgruppe der Jakob-Löffler-Schule rundeten die Eröffnung ab, bevor sich die zahlreichen Besucher zu den einzelnen Ständen und Schirmen begaben.

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Wobbie Rilliams und die all style groove band

Um 21.00 Uhr begann die Cover-Band um Wobbie Rilliams mit ihrem Auftritt. Perfekt inszeniert bediente sich die Gruppe aus dem Repertoire des Weltstars Robbie Williams. Leider viel zu kurz, beendeten die Musiker ihren Auftritt bereits um 23.30 Uhr. Wer jetzt noch nicht genug hatte, konnte beim Musikverein weiterfeiern. Die "all style groove band" bewies zum wiederholten Mal an beiden Tagen ihr Können

Schleppertreff

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Nicht zu überhören waren die zahlreichen Schlepper, die Oldtimer-Freund Toni Maly eingeladen hatte. Nach dem ökumenischen Gottesdienst rollten die Traktoren mit Namen der vielen früheren deutschen Hersteller in die Besigheimer Straße ein. Bei der abschließenden Ausfahrt säumten viele Schaulustige die Straße.

Eine Bildserie zum Schleppertreff 2005 in Löchgau wird in Kürze folgen.

Weitere Bilder von Schleppern in unserer Bildergalerie

Bürgergarten eingeweiht

Eine Bläsergruppe der Musikschule Bietigheim-Bissingen unter Raimund Schiffer leitete am Sonntagnachmittag die Einweihung des Bürgergartens ein. Bürgermeister Möhrer berichtete von den Überlegungen im Gemeinderat, wie der Platz zwischen dem Kleeblattheim und der Seniorenwohnanlage Obere Str. 2 gestaltet werden kann. Erfreut sei die Gemeinde, dass Prof. Karl-Henning Seemann den Platz mit seiner Skulptur vom "störrischen Esel und der kräftigen Dame" als Dauerleihgabe bereichert hat.

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Das Original der Gruppe steht auf der großen Treppe vor dem Landratsamt in Schwäbisch Hall. Prof. Seemann schilderte die Entstehungsgeschichte. Jetzt hoffe er, dass die beeindruckende Skulptur gut und gerne angenommen wird und nicht Opfer von Vandalismus wird. Architekt und Planer Ingo Schäfer bezeichnete die Figurengruppe als i-Tüpfelchen des Platzes. Es sei ein Ort zum Sitzen, Verweilen und Spielen für alle Altersgruppen in Form einer grünen Insel in der Ortsmitte entstanden.

Die kleine Pauline Jaisle und Rosa Grüninger durchschnitten schließlich das Band und übergaben den Garten mit dem Wasserspielbereich seiner Bestimmung.

Umgehend probierten die Kinder die Pumpe aus und fluteten den Wasserlauf.

Der Brunnenlauf

Aus allen Richtungen strömten die Löchgauer am Sonntag zum 8. Brunnenlauf in die Hauptstraße und säumten die Laufstrecke zwischen dem Rathaus und der Brunnengasse.

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Sechs sportliche Teams begaben sich auf die Strecke und kämpften um den begehrten Wanderpokal der Löchgauer Bank und die ausgelobten Gutscheine der Löchgauer Gaststätten. Denkbar knapp verteidigte der Fußballverein, angeführt von Hansi Hartmann, den Titel und nahm zum zweiten Mal in Folge von Bankvorstand und Kommentator Gerhard Wittendorfer den Pokal entgegen. Die Evangelische Kirchgemeinde belegte Platz 2 vor der Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Rang vier teilten sich die Läufer um Bürgermeister Möhrer und die der Berghüttenfreunde. Die neue Lauftechnik des Musikvereins zahlte sich nicht aus: Die Mannschaft belegte Platz 5.

Die Ausstellung

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Großes Interesse fand die Ausstellung im Rathaus. Der Arbeitskreis Dorfbild Löchgau zeigte Arbeiten von Prof. Hugo Mundinger (1925 bis 2005) und Schmuckstücke des Goldschmieds Reinhold Bothner (1911 bis 2002), beides frühere Löchgauer. Im alten Ratssaal waren liebevoll Arbeiten Löchgauer Schulkinder arrangiert.

Am Sonntagabend klang das gelungene Hasenropferfest mit weiteren musikalischen Leckerbissen aus. Oldies live oder fetzige Guggenmusik. Für jeden war etwas nach seinem Geschmack dabei. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich im Namen der gastgebenden Vereine, Gruppen und Institutionen auf diesem Weg bei den Anwohnern in der Ortsmitte, die durch den Festbetrieb einige Einschränkungen hinnehmen mussten.

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